Die Woche sieben im Flug

Ich glaube die Zeit hat Flügel, die Woche sieben ist rum und es geht in den Endspurt für uns alle. Die kleinen Teufel werden immer wilder und leider macht uns das Wetter einen argen Strich durch unsere Vorhaben. Bei bis zu -9 Grad und ziemlich viel Schnee ist nicht so viel mit draußen rennen und im Stall geht es auch nicht lange aber wir machen das Beste draus. Das Heu und Stroh ist goldwert. Runde um Runde um die Ballen und überall sind Löcher zum verstecken, Abenteuer pur für Hundekinder. Oft liegen sie nach den Ausflügen im Körbchen vor dem warmen Ofen und ich bin jedes Mal erstaunt was alles in ein kleines Körbchen passt. Drin wird meist gelesen, viele bunte Prospekte und die sehr intensiv aber irgendwo muss gestanden haben wie man Gitterstäbe knackt. Die zweite Nacht im Nachtasyl und sie haben sich befreit. Am nächsten Morgen kamen mir alle total freudig entgegen. Ich hatte das Gefühl sie waren mächtig stolz auf das, was sie gemacht haben. Auch mein Wohnzimmer war etwas in Mitleidenschaft gezogen. Egal, manchmal könnte man sie würgen aber schlussendlich überwiegt das LACHEN. Ich liebe sie alle und glaube Hänni bleibt. Eigentlich ganz schön verrückt aber das Leben ist doch doof genug und eine Belohnung ein schönes Zückerchen.  Ich habe lange überlegt, die letzten beiden Male habe ich danach immer einen Schatz verloren. Ganz liebe Freunde haben mir einen siebten Plüschhund geschenkt und Hänni ist somit Nummer acht. Wilmas Milchbar ist ziemlich versiegt und das macht sie ihnen lautstark verständlich und bei Tante Jette gibt es auch nichts. Jetzt gibt es noch die letzte Wurmkur und dann sind sie fast schon für die Abreise fertig. Mein Wackeldackel macht gute Fortschritte und ich würde mich riesig für ihn freuen wenn auch er ein tolles Zuhause findet.