Die siebte Woche auf dem Weg zum erwachsen werden ist auch schon rum und mit erschrecken denke ich daran, dass die ersten schon in gut zwei Wochen gehen. In dieser Woche sind wir ein Stück dem Urwald näher gekommen und mussten mal wieder einsehen, dass der Kontakt mit Brennnesseln an den Kinderfüßen sehr schmerzhaft ist. Ich musste einige Male trösten und ganz lange mussten sie auf meinem Schoß liegen und geknuddelt werden. Das hat gut getan!!!! Diese acht kleinen Schätze sind lebhaft aber bedächtig unterwegs, der Teich ist super interessant und trinken kann man dort auch aber rein gefallen ist keiner, noch nicht und ich glaube es passiert auch nicht. Sie sind in allem vorsichtiger als die letzten 17 Schätze, auch im beißen, was mir sehr entgegen kommt. Seit wir so viel draußen sind haben sie ein wenig durcheinander mit stubenrein. Ich habe sie jetzt schon einige Male erwischt, dass sie nach drin gehen um ihr Geschäft zu machen aber das kriegen wir bestimmt wieder hin. Gemeinsam sind wir stark und voller Willen. Was mich wirklich wundert, ich habe meinen Fliegenvorhang in die Türe gebaut und der hängt noch, das letzte Mal wurde er als Schaukel missbraucht und gelöchert. Am schönsten ist es abends wenn ich sie alle einzeln ins Bett bringe, nochmal knuddeln, ein Knutscher, ein Keks und dann sind sie wieder so lieb und gehen schlafen ohne zu jammern. Das könnte mit der vielen frischen Landluft zusammen hängen, bei dem Wetter sind sie fast den ganzen Tag draußen. Der einzige Wermutstropfen in dieser Woche, die 3. Wurmkur, bah!!!
Mit Volldampf, nein und pfui durch die Woche sechs
Im wahrsten Sinne des Wortes „Volldampf“ wenn ich sie um die Ecken flitzen sehe kann man es nicht anders nennen. Für die noch recht kurzen Beine sind sie ganz schön flott unterwegs. In dieser Woche haben sie den Stall und das Heu für sich entdeckt. Es wird sich versteckt und dabei machen sogar die erwachsenen Hundis mit. Die Kämpfe werden recht lautstark ausgetragen was sich nicht nach netten schüchternem Windhund anhört sondern nach irgend welchen wilden Biestern. Ich könnte mich weglachen wenn sie dann daher laufen wie dicke riesengroße Muskelmänner. Das Futter von den Großen klauen ist mittlerweile an der Tagesordnung, sie meinen halt für Kinderfutter sind sie schon zu groß und so benehmen sie sich auch manchmal. Luise ist auch der Meinung sie sind schon groß und die Milchbar ist nur noch ein bis zwei mal am Tag geöffnet. Langsam wird es eng für mich und ich habe nicht mehr viel Zeit mit meinen ersten Schätzen mit Krönchen, der Abschied kommt in riesigen Schritten auf mich zu. Ich freue mich auf die Woche sieben auch wenn es jetzt von Tag zu Tag anstrengender wird. Der Wirkungskreis draußen wird halt immer größer und da gibt es den Urwald und den Teich. Bin sehr gespannt wer diesmal der erste nasse Schatzi ist.




























































































